Beschreibung
Was bestimmt das Verhältnis von Menschen zu Tieren – jenseits von Romantisierung, Nutzen und moralischer Empörung?
Ohne Tiere wären wir nicht die Menschen, die wir sind. Seit Jahrtausenden leben Menschen mit anderen Tieren. Sie waren und sind Gefährten, Nahrung, Arbeitskräfte, Projektionsflächen, Seelentröster und unsere Verbindung zur Natur. Doch während wir Hunde und Katzen heute oft als Familienmitglieder betrachten, behandeln wir Nutz- und Wildtiere weiterhin nach Maßstäben, die vor allem unseren eigenen Interessen folgen. Der renommierte Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal zeigt, wie tief unsere Beziehungen zu Tieren in unserer evolutionären und kulturellen Geschichte verwurzelt sind und warum wir sie für ein gutes Leben brauchen. Denn die Gemeinschaft mit Tieren kann uns widerstandsfähiger machen, unsere körperliche und psychische Gesundheit fördern sowie unsere sozialen Fähigkeiten verbessern.
Was wäre der Mensch ohne die anderen Tiere?
Wir haben uns mit ihnen entwickelt, sie prägen unsere Kultur, Psyche und soziales Leben. Trotzdem hält sich die Vorstellung vom Menschen als „Krone der Schöpfung“. Kurt Kotrschal stellt sie auf den Kopf. Pointiert und fundiert erzählt er von Bindung und Kooperation, von Kumpan-, Nutz- und Wildtieren und zeigt, was wir durch ein neues Miteinander gewinnen können. Sein Plädoyer für ein Recht auf ein gutes Zusammenleben zielt auf ein neues Beziehungsdreieck zwischen Menschen, Tieren und Gesellschaft. Denn unsere Beziehungen zu Tieren sind kein sentimentaler Luxus. Sie sind Teil eines guten menschlichen Lebens und verdienen endlich den gesellschaftlichen Stellenwert, der ihnen gebührt. Denn auch die anderen Tiere haben ein Recht, gut mit Menschen zusammenzuleben.


















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