Monatsarchive: September 2017

Die geheime Sprache der Katzen

Kann man die Katzensprache lernen?
Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was Ihnen Ihre Katze genau sagen möchte? Die Autorin ist der Frage mit den Methoden der Sprachwissenschaft auf den Grund gegangen. Sie stellt die ganze Bandbreite der kätzischen Lautäußerungen vor und erklärt, was sie in unterschiedlichen Situationen bedeuten können. Neben einem Schnellkurs in Katzen-Phonetik gibt sie dem Katzenfreund ganz praktische Tipps an die Hand, die er zu Hause im Umgang mit der eigenen Katze anwenden kann. Da kann es durchaus zu Überraschungen kommen. Oder auch zum besseren Verständnis. Auf jeden Fall zu einer besseren Beziehung. (Verlagsinfo)

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Die Wege der Tiere

Ihre Wanderungen an Land, zu Wasser und in der Luft

James Cheshire und Oliver Uberti zeigen uns mit Hilfe neuester digitaler Daten etwas, das bis vor kurzem noch ein Mysterium war: weshalb und wohin die Tiere wandern. Auf vielen liebevoll gestalteten, großformatigen Karten und Infografiken durchqueren Schildkröten ganze Ozeane, machen Wale an Unterwassergebirgen Rast und weichen riesige Waldsänger-Schwärme Tornados aus. Wir sehen erstmals, wohin Elefanten vor Wilderern fliehen, wie Otter kalifornische Küstengebiete zurückerobern, wie niederländische Seeschwalben den Weltrekord der längsten Tierwanderung brechen und wohin Wale vor Lärm fliehen. Dieser faszinierende Bildband ist ein ideales Geschenk für jeden Natur- und Tierliebhaber.
(Verlagsinfo)

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Herbarium

100 Kräuter – Geschichte, Wirkung, Verwendung

Es gibt süße Kräuter und herbe Kräuter. Es gibt hochwüchsige und niedrigwüchsige. Manche Kräuter schmecken nach Zitrone, andere nach Zwiebeln oder Lakritz. Einige können Wunden heilen, eine Handvoll sogar töten.
In ihrem außergewöhnlich illustrierten ›Herbarium‹ stellt Caz Hildebrand einhundert verschiedene Kräutersorten vor und gibt praktische Tipps, wie man sie am besten anbaut, zu welchen Gerichten sie passen und bei welchen Beschwerden sie helfen. Zudem erzählt sie von ihren geschichtlichen, kulturellen und medizinischen Hintergründen, von ihrer Wirkung und Symbolik – etwa, dass Maiglöckchen mit Keuschheit und Reinheit verbunden werden und deshalb häufig in Brautsträußen zu finden sind, dass Augentrost schon im 14. Jahrhundert als Allheilmittel bei Augenproblemen galt, dass Kerbel zur Schärfung des Verstands empfohlen wurde und man Schafgarbenzweige im 19. Jahrhundert nutzte, um die Treue eines Liebhabers zu testen. (Verlagsinfo)

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Gutes Tier – böser Mensch?

Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung

Jürgen Körner erzählt die Geschichte der Mensch-Tier-Beziehung von der Zeit des Europäischen Mittelalters bis zur Gegenwart aus einer psychologisch-psychoanalytischen Perspektive.
Der einfache Mensch des Frühen Mittelalters ging aus heutiger Sicht herzlos mit seinen Tieren um. Er entwickelte erst im Hochmittelalter die sozialkognitiven Kompetenzen, sich in andere – Menschen und Tiere – hineinzuversetzen und die Welt auch aus deren Augen zu betrachten. Aber die Fähigkeit und Bereitschaft zum Mitgefühl, zur Empathie trat erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf. Das Mitleid wurde von da an zum Hauptmotiv für einen achtsamen Umgang mit Tieren. Die Tierliebe des modernen Menschen ist also eine Erfindung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Menschen verwenden Tiere auf vielfältige Weise, auch in der Tierliebe. Unsere Haustiere geben uns das Gefühl, ein liebenswerter Mensch zu sein, der keine Angst haben muss, verlassen zu werden. Der Tierhalter hat Macht über andere, ohne sich schuldig fühlen zu müssen für seine Motive, nicht einmal für seine Taten.
Die meisten ethischen Begründungen für einen achtsamen Umgang mit Tieren stützen sich auf die Behauptung, dass Tiere uns in vielfacher Hinsicht ähnlich sind, weswegen wir ihnen die gleichen Rechte zuschreiben müssten wie uns selbst. Tiere aber sind anders. Sie leben in ihrer eigenen Welt, zu der wir in Wahrheit keinen Zutritt haben. Eine ästhetische Begründung der Tierliebe sollte gerade ihre faszinierende Andersartigkeit und Fremdheit und die Vielfalt ihrer Erscheinungen anerkennen. Wirklich altruistische Tierliebe meint nicht das Tier, wie es „für uns“ auf der Welt ist, sondern wie es „für sich“ lebt.
(Verlagsinfo)

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Erde in Not

Die heimliche Bodenkatastrophe

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit kam es zur weltweit größten Ökokatastrophe, die Experten weitaus dramatischer als die Klimakatastrophe einschätzen. Denn jährlich verschwinden weltweit sieben Millionen Hektar fruchtbare Erde durch menschliche Ausbeutung und Vernichtung – ein Gebiet so groß wie die Gesamtfläche von Irland. Und das, obwohl der immense Einfluss des Ökosystems Boden auf unsere Gewässer, unsere Luft und auf das Klima auf der Hand liegen.
Der lebendige Boden stellt ein weltweit faszinierendes Ökosystem dar, das eine Schlüsselrolle bei der Lösung globaler Umweltprobleme spielt und für uns Menschen lebenserhaltend ist. Auch der weltweite Umweltschutz übersah jahrzehntelang das Medium „fruchtbarer Erde“ als Voraussetzung für das menschliche Leben nahezu vollständig. In der Fachwelt wiederum begnügt man sich derweil damit, die Dramatik des Bodenverlustes zu übertünchen und spricht angesichts bodenvernichtender Massenzersiedlungen lieber von „Flächeninanspruchnahme“. In der Landwirtschaftsindustrie heißt es bei Bodendegradationen schlicht „mangelnde Dienstleistungsfähigkeit“ und bei lebensbedrohlichen Bodenvergiftungen sind es einfach nur „Altlasten“.
Die enormen Gewinne aus den Geschäften mit dem Kulturboden kommen nur wenigen Nutznießern zugute, während die Folgen wir alle und noch viele Generationen nach uns zu tragen haben. Obendrein wird das gegenwärtige Dilemma der Bodenvernichtung vielfach durch millionenschwere EU-Subventionen für Land- und Forstwirtschaft sowie für Bau- und Infrastrukturmaßnahmen kräftig unterstützt. Doch auch wir genießen alle das Gemüse aus geschundenen Ertragsböden ferner Länder wie z.B. aus Spanien, dem mehrfachen Rekordhalter der Bodenvernichtung. Wir verbringen unseren Traumurlaub als Massentouristen in völlig zersiedelten Gebieten oder haben zumindest als EU-Steuerzahler den erbärmlichen Zustand des Bodens mitfinanziert.
Eine UNO-Studie sagt voraus, dass 2025 die gesamte Mittelmeerküste zerstört sein wird – ein Gebiet, das als Wiege unserer westlichen Zivilisation gilt. Mehr als 90 Prozent aller landwirtschaftlichen Böden in der Welt sind krankheitserregend und völlig übernutzt. Und doch scheint es in dieser ausweglosen menschengemachten Umweltsituation verschiedene zaghafte Lösungsansätze zu geben. Sie beflügeln die Utopie einer sozial-ökologischen Wende mit überlebenswichtigen gesunden Böden.
(Verlagsinfo)

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