Monatsarchive: Januar 2017

Die Terranauten

4 Frauen, 4 Männer, 2 Jahre in einem riesigen Terrarium. Bestsellerautor T.C. Boyle erzählt vom halsbrecherischen Versuch, eine neue Welt zu erschaffen.
In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit. (Verlagsinfo)

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Der Geschmack von Laub und Erde

Wie ich versuchte als Tier zu leben

Tier sein – ein radikaler Selbstversuch. Was fühlt ein Tier, wie lebt es und wie nimmt es seine Umwelt wahr? Um das herauszufinden, tritt Charles Foster ein faszinierendes Experiment an. Er schlüpft in die Rolle von fünf verschiedenen Tierarten: Dachs, Otter, Fuchs, Rothirsch und Mauersegler. Er haust in einem Bau unter der Erde, schnappt mit den Zähnen nach Fischen in einem Fluss und durchstöbert Mülltonnen auf der Suche nach Nahrung. Er schärft seine Sinne, wird zum nachtaktiven Lebewesen, beschreibt wie ein Weinkenner die unterschiedlichen »Terroirs« von Würmern und wie sich der Duft der Erde in den verschiedenen Jahreszeiten verändert. In die scharfsinnige und witzige Schilderung seiner skurrilen Erfahrungen lässt er wissenswerte Fakten einfließen und stellt sie in den Kontext philosophischer Themen. Letztendlich geht es dabei auch um die eine Frage: Was es bedeutet, Mensch zu sein.
(Verlagsinfo)

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Der Mann, der einen Baum fällte und alles über Holz lernte

Ein Buch über das Glück des Holzhackens und über die heilende Kraft des Waldes. Eine sinnliche Reise, eine Rückbesinnung auf die Kraft der Natur und die Geschichte von einem Mann und seinem Baum. Robert Penn hat den perfekten Baum für sein Vorhaben gefunden. Eine Esche – nicht umsonst „Venus des Waldes“ genannt – 140 Jahre alt und wunderschön. Penn misst den Baum, klettert auf den Baum, verbringt eine Nacht am Fuße des Baums. Er fällt diese Esche und verwertet alles – bis hin zu den Spänen. Er reist durch England, nach Österreich und in die USA um die besten Stellmacher, Tischler und Drechsler zu besuchen. Aus seinem Baum werden Schüsseln gefertigt, Pfeile, ein Schlitten und Axtgriffe. Am Ende werden es 41 Dinge sein, die in sein Haus einziehen. Ihr Geruch und ihr Anblick erinnern ihn jeden Tag aufs Neue an den Wald.

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Tiergestützte Intervention mit landwirtschaftlichen Nutztieren

Grundlagen, Methoden und Beispiele aus der Praxis

Tiergestützte Intervention mit landwirtschaftlichen Nutztieren am Bauernhof hat das Ziel, Mensch-Tier-Beziehungen zum Nutzen der KlientInnnen zu gestalten, wobei auch auf die Bedürfnisse der Tiere besonders geachtet wird. Im Rahmen fachlicher Planung und Begleitung kann eine positive Entwicklung bezüglich physischer und psychischer Gesundheit, emotionalem Befinden sowie sozialer und kognitiver Fähigkeiten stattfinden. Gleichzeitig zeigen die AutorInnen auf, wie die Nutztiere tiergerecht gehalten, ihre Körpersprache korrekt gelesen und wesentliche Qualitätsaspekte in der TGI erfolgreich umgesetzt werden können.

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Ochs im Glas (DVD)

Die etwas andere Kochshow, die etwas andere Fernseh-Sensation des Jahres 2015: Drei Koch-Amateure – Gastronomiekritiker Florian Holzer, Künstler Thomas Nowak und Fotograf Ingo Pertramer – beschließen, diesmal alles richtig zu machen. Sie kaufen einen Bio-Ochsen, schlachten ihn (für den Ochsen) stressfrei auf der Weide, zerlegen ihn mehr oder weniger verletzungsfrei selbst und kochen ihn dann zwei Wochen lang von Kopf bis Fuß nachhaltig in Gläser ein. Was von der Idee her einfach klingt, erweist sich als kulinarischer Hürdenlauf gegen die Zeit, gegen innere Widerstände, gegen technische Pannen und gegen kulinarische Konflikte. Ein Projekt, bei dem es eigentlich darum ging, ein glücklich aufgewachsenes Tier auf klassische Weise und nach den besten Rezepten haltbar zu machen, wird acht Folgen lang zur sensibelsten Fernseh- Kochshow, die es je gab.

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